„LASIK“
von Nertila Asani

Veröffentlicht von DOmed- Team am

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Seit meiner Grundschulzeit war ich auf eine Brille (aufgrund von Kurzsichtigkeit) angewiesen und mit 14 Jahren bekam ich meine ersten Kontaktlinsen. Jeder der in Berührung mit einer Brille oder Kontaktlinsen gekommen ist weiß wie unangenehm beides sein kann (Brillengläser beim betreten eines beheizten Raumes im Winter oder Einschlafen mit Kontaktlinsen die zu trockenen Augen am nächsten Tag führen, oder sogar bis zu Bindehautentzündungen).

Meine Situation ist spezieller, da mein Vater Augenarzt ist und ich mitbekommen habe aus erster Hand wie einfach es ist beides (Brille und Kontaktlinsen) in wenigen Sekunden loszuwerden. Ich habe dennoch Bedenken gehabt, da ich einfach Angst hatte und mir nicht vorstellen konnte wie es wohl sein kann am Auge „operiert“ zu werden oder wie ich still daliegen soll und meine Augen offenlassen soll, die Ruhe bewahren soll, wenn ein Instrument auf mich zukommt. Aus diesem Grund habe ich es immer wieder vor mir hergeschoben, obwohl ich gesehen habe wie viele erfolgreiche Lasik Operationen mein Vater täglich durchführt und wie glücklich Leute die Klinik verlassen. An meinem 22. Geburtstag habe ich dann endlich all meinen Mut zusammengenommen und beschlossen nicht mehr davonzulaufen und es endlich durchzuziehen. Eine meiner besten Freundinnen aus Zürich hat sich auch zur gleichen Zeit zur OP entschlossen und wir haben die Lasik OP beide am gleichen Tag durchgeführt.

Der OP Tag an sich:

Vor der Operation bekam ich eine Beruhigungstablette, da ich sehr nervös war. Nach etwas Warten wurde zuerst das Auge mittels Augentropfen örtlich betäubt und ich bekam Überzieher für meine Schuhe und die Haare. Die OP an sich verlief so schnell und jedes Mal, wenn ich zurückdenke wie nervös ich war kann ich nur über mich selbst lachen. Ich würde mich jederzeit wieder auf den OP Tisch legen und ohne Bedenken oder Angst (ohne Beruhigungstablette) eine Lasik OP durchführen. Das Einzige etwas „Unangenehm“ war, ist das Einsetzen der Lidklemme (damit das Auge offen bleibt) und das andocken an das Auge. Nach ca. 15-20 Minuten waren beide Augen fertig und alles ist reibungslos verlaufen. Ich erinnere mich noch wie gestern an den Moment als ich ins Auto stieg und wie begeistert ich meiner Mutter berichtet habe, dass ich jedes einzelne Schild lesen kann… ein unglaubliches Gefühl und man kann es schwer beschreiben, wenn man es selbst nicht erlebt hat. Ich kam mir wie eine neue Person vor und auch wenn sich nichts äußerlich an mir geändert hatte, da ich so oder so Kontaktlinsen trug erschien es mir dennoch als ob jeder meine Veränderung wahrnehmen würde. Nach ca. 4 Tagen bin ich nach Los Angeles geflogen, da ich mein Auslandssemester dort begonnen habe und ich hatte absolut keine einzigen Beschwerden und das gleiche galt für meine Freundin aus der Schweiz. Sie ist nach zwei Tagen zurückgeflogen und sieht bis heute noch 100% genauso wie ich.

Mittlerweile ist es nun schon 6 Jahre her und ich hätte kein Problem damit es morgen wieder durchzuführen. Mit meiner Begeisterung habe ich jeden angesteckt, so dass daraufhin weitere Freundinnen die OP auch haben durchführen lassen. Meine beste Freundin hatte die gleichen Bedenken wie ich und einfach nur Angst vor der OP, aber sie ist extra aus München nach Dortmund geflogen, um die Lasik OP durchzuführen mit dem Argument, dass mein Vater die OP an seiner eigenen Tochter durchgeführt hat und dies damit zeigt, dass es 100% erfolgreich ist. Auch sie ist immer noch glücklich und sieht nach 4 Jahren immer noch 100%.

Ich kann die Lasik OP nur weiterempfehlen, da es einen neuen Menschen aus mir gemacht hat und ich wünschte ich könnte die Erfahrung sogar noch einmal durchleben, den Moment nachdem man den OP Saal verlässt und die Begeisterung die Uhr, Straßenschilder und alles sehen bzw. lesen zu können- ein unbeschreibliches Gefühl und einzigartig!

Nertila Asani