Keratotorus
Pelluzide marginale Degeneration

Veröffentlicht von DOmed- Team am

Keratotorus

Im Bild sieht man eine deutliche Ausdünnung des unteren Hornhautbereiches bei einer PMD


Der Keratotorus gehört wie der Keratokonus zu den Hornhauterkrankungen deren Ursprung bis heute nicht abschließend geklärt ist. Der Name Keratotorus kommt daher, dass bei dieser Erkrankung eine Hornhautverkrümmung auftritt die in Fachkreisen auch „torus“ genannt wird. In der Wissenschaft wird der Keratotorus aber als „Pelluzide marginale Degeneration“ oder kurz PMD bezeichnet.

Im Bild links oben ist die so genannte „Kissing Bird“ Topographie gut zu erkennen. Weiterhin ist die Hornhaut im unteren Hornhautviertel am stärksten versteilt. Die Dünnste Stelle der Hornhaut ist sehr weit nach unten abweichend dezentriert und die Höhendaten der Hornhaut zeigen die größten Erhebungen ebenfalls im unteren Hornhautdrittel. in diesem Fall handelt es sich um eine PMD.

Im Bild links oben ist die so genannte „Kissing Bird“ Topographie gut zu erkennen.
Weiterhin ist die Hornhaut im unteren Hornhautviertel am stärksten versteilt.
Die Dünnste Stelle der Hornhaut ist sehr weit nach unten abweichend dezentriert.
Die Höhendaten der Hornhaut zeigen die größten Erhebungen ebenfalls im unteren Hornhautdrittel.
in diesem Fall handelt es sich um eine PMD.

Ein Keratotorus wird in vielen Fällen nur zufällig diagnostiziert. Denn die entstehende Fehlsichtigkeit lässt sich in den meisten Fällen gut mit einer Brille korrigieren. Meistens fällt die Erkrankung bei der Anpassung von Kontaktlinsen oder dem Wunsch die Augen Lasern zu lassen auf. Nur in Ausnahmefällen veranlassen Optiker oder behandelnden Augenärzte bei einem Astigmatismus gegen die Regel ein Screening mit einem Hornhaut- Topographen oder Tomographen, welches einen Keratotorus erkennbar machen würde.

Weiterlesen…