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Implantierbare Kontaktlinsen
(ICL / EVO ICL)

ICLs im Fokus

Die sichere Alternative zur Laser-OP –
für klare Sicht ohne Brille

Viele Menschen wünschen sich ein Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen – doch nicht jeder eignet sich für eine Laserbehandlung wie LASIK oder PRK.
Phake Intraokularlinsen (ICL) bieten eine moderne, schonende und reversible Möglichkeit, auch starke Fehlsichtigkeiten zu korrigieren. Besonders die EVO ICL™ Familie von STAAR Surgical zählt heute zu den sichersten und am besten verträglichen Implantaten weltweit.

Die Themen auf dieser Seite

Begriffe

Die Abkürzung ICL steht für „Implantable Collamer® Lens“ – eine künstliche Linse aus dem gut verträglichen Material Collamer, die zur Korrektur von Sehfehlern in das Auge eingesetzt wird.

Durch ihre Funktionsweise zählen ICL medizinisch zu den phaken Intraokularlinsen (phake IOL). Phak (von griechisch phakos = Linse) bedeutet, dass die natürliche Augenlinse vollständig erhalten bleibt. Es wird also eine zusätzliche Linse intraokular implantiert, ohne die körpereigene Linse zu entfernen.

Umgangssprachlich werden ICL häufig als „implantierbare Kontaktlinsen“ bezeichnet. Der Begriff beschreibt sehr anschaulich, wie diese Linsen funktionieren: Sie ähneln in ihrer optischen Wirkung einer Kontaktlinse, unterscheiden sich jedoch grundlegend in der Anwendung. Statt täglich auf die Augenoberfläche gesetzt zu werden, wird die Linse dauerhaft im Inneren des Auges platziert, wo sie unabhängig vom Tränenfilm stabil und komfortabel sitzt.

Die EVO ICL™ Familie

Korrigiert Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit – mit oder ohne Hornhautverkrümmung.
Minimalinvasiv und gut verträglich dank innovativen implantierbaren Collamer®-Linsen.

Vorteile

Vorteile der EVO ICL™

Biokompatibles
Collamer®-Material
Die Linse besteht aus einem speziellen Kollagen-Copolymer, das vom Auge sehr gut angenommen wird:
✔ hohe Verträglichkeit
✔ integrierter UV-Schutz
✔ glasklare Optik
Ideal bei starker Kurzsichtigkeit
Auch hohe Dioptrienwerte, die mit Laser-Verfahren nicht mehr sicher behandelbar sind, lassen sich zuverlässig korrigieren.
Sehr gute Sehqualität, besonders bei Nacht
Viele Patienten berichten von kontrastreichem, klaren Sehen bereits kurz nach der Implantation.
Keine trockenen Augen
Im Gegensatz zu Laser-OPs bleibt die Augenoberfläche vollständig intakt – ideal für Menschen mit trockenen Augen.
Geeignet bei dünner Hornhaut
Da keine Hornhaut abgetragen wird, bleibt die natürliche Struktur vollständig erhalten.
Reversibel – die Linse kann wieder entfernt werden
Ein entscheidender Vorteil gegenüber allen Laser-Verfahren: Die ICL ist modifizierbar und damit besonders zukunftssicher.
Voraussetzung

Für wen ist die EVO ICL geeignet?

Die ICL eignet sich zur Korrektur von:
Zudem müssen die folgenden medizinischen Mindestanforderungen zutreffen:
Besonders profitieren Patienten mit:

Bitte beachten Sie, dass es sich hier um Richtwerte handelt. Wenn Sie die Voraussetzungen grundsätzlich erfüllen, können wir durch eine exakte Voruntersuchung ermittelt, ob Ihre Augen für die Implantation einer intraokularen Kontaktlinse geeignet sind.

Vereinbaren Sie telefonisch einen Termin für eine exakte Voruntersuchung

Oder buchen Sie einfach eine kostenlose und unverbindliche Erstberatung per Doctolib

„Die EVO+ ICL ist eine hervorragende Alternative zu FEMTO-LASIK und CLEAR”

Dr. med. Ben Asani

Ablauf

Wie läuft die ICL-Implantation ab?

Voruntersuchung

Bevor Sie einen Termin für die Implantation der EVO ICL vereinbaren, erfolgt eine umfassende präoperative Untersuchung ihrer Augen. Wir führen dabei umfangreiche und wichtige Tests durch, nicht nur um Ihre Eignung für einen refraktiven Eingriff festzustellen, sondern auch als Basis für die präzise Planung der Operation. Hierzu überprüfen wir unter anderem:

Diese Untersuchungen sind entscheidend, um festzustellen, ob Sie für das Verfahren geeignet sind. Sobald wir bestätigen können, dass die EVO ICL eine gute Option für Sie darstellt, werden wir Sie ausführlich über den Ablauf informieren und erklären, was Sie sowohl während als auch nach dem Eingriff erwartet.

Minimalinvasiver Eingriff am OP-Tag

Augentropfen um die Pupille zu erweitern und das Auge betäuben

Vor der Implantation erhalten Sie Augentropfen, die die Pupille erweitern und Ihre Augen betäuben, damit Sie von der Behandlung nichts spüren.

2mm kleiner Schnitt über den die ICL implantiert wird

Dann wird ein ca. 1,8 bis 2,2 mm feiner Schnitt in der Hornhaut geschaffen.

ICL wird in das Augen implantiert

Durch diese Öffnung wird die gefaltete Linse mit einem Instrument in die Hinterkammer des Auges eingelegt.

Kontaktlinse im Auge von außen nicht sichtbar

Dort entfaltet sie sich und kommt hinter der Iris und vor der Linse zu liegen. Sie ist für Außenstehende nicht sichtbar. Die Öffnung verschließt sich von selbst, eine Naht ist nicht erforderlich.

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Schnelle Erholung & Nachkontrollen

Bereits kurze Zeit nach der OP sehen viele Patienten deutlich besser.
Die meisten nehmen am nächsten Tag wieder am Alltag teil. Es ist äußerst wichtig, dass Sie sich an die „Verhaltensregeln nach der OP“ halten (Diese erhalten Sie im Aufklärungsgespräch mit dem Operateur). 

Wichtig für eine erfolgreiches und optimales OP-Ergebnis sind auch die Nachkontrollen:

Risiken & Nebenwirkungen

Die EVO ICL gilt als sehr sicheres Verfahren, dennoch sollten mögliche Risiken berücksichtigt werden:

  • vorübergehender Druckanstieg im Auge
  • Blendempfindlichkeit in den ersten Tagen
  • sehr selten: Infektionen oder Entzündungen (besonders Abhängig vom Verhalten nach der OP)
  • regelmäßige Kontrollen notwendig, um Langzeitstabilität zu gewährleisten

Unser erfahrenes Team erklärt Ihnen alle Aspekte im persönlichen Gespräch.

ICL oder Augenlasern – was ist besser?

Der folgende Flyer von Staar Surgical gibt eine gute Übersicht zwischen den unterschiedlichen Verfahren:

EVO ICL - WOW Benefits

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„Unsicher wegen einer Augen-OP? Lassen Sie uns in einem persönlichen Beratungsgespräch gemeinsam alle Fragen klären.”

Dr. med. Ben Asani

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Was ist die EVO ICL?

Die implantierbare Collamer Linse für Kurzsichtigkeit und Astigmatismus ist eine refraktive Linse, die auch als phake IOL bezeichnet wird. „Phake“ bedeutet, dass die körpereigene Linse bestehen bleibt. „IOL“ bedeutet intraokulare Linse, also eine Linse, die im Inneren des Auges platziert wird. Die EVO ICL ist eine Hinterkammerlinse, die durch eine kleine Öffnung im Auge hinter der Iris (Regenbogenhaut) und vor die körpereigene Linse eingesetzt wird, um Ihre Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung zu korrigieren.

Wofür und für wen ist die EVO ICL gedacht?

Sie sind im Alter zwischen 21 und 60 Jahren.

Die EVO ICL ist für die Korrektur einer schwachen bis starken Kurzsichtigkeit (Myopie) geeignet. (-0,5 bis -20,0 dpt)

Des weiteren kann eine schwache bis starke Weitsichtigkeit (Hyperopie) korrigiert werden. (+0,5 bis +10,0 dpt)

Auch eine Hornhautverkrümmung kann bis 6,0 dpt korrigiert werden.

Wenn Sie nach einem Verfahren suchen, das kein trockenes Auge verursacht, könnte die EVO ICL die richtige Lösung für Sie sein.

Damit Ihr Chirurg das Beste aus einer EVO ICL für Sie und Ihre Sehstärke erreichen kann, sollten Sie innerhalb eines Jahres keine Veränderung der Sehstärke von mehr als 0,5 dpt haben.

Patientinnen, die schwanger sind und stillen und Patienten mit einem engen Winkel in der vorderen Kammer ihres Auges, weil in diesem Fall der Platz für EVO ICL zu klein wäre. Die Broschüre zur Patientenaufklärung enthält eine zusätzliche Liste von Bedingungen, die bei der Entscheidung über EVO ICL berücksichtigt werden sollten.

Der Hauptvorteil der EVO ICL-Operation ist die dauerhafte Korrektur oder Verringerung Ihrer Kurzsichtigkeit und die Behandlung von Astigmatismus, so dass Sie auf große Entfernungen ohne Brille oder Kontaktlinsen klar sehen oder Ihre Abhängigkeit davon reduzieren können. Neben der Verbesserung Ihres unkorrigierten Sehens (Sehen ohne Brille oder Kontaktlinsen) kann Ihr am besten korrigiertes Sehen (bestes Sehen mit Kontaktlinsen/Brillen) verbessert werden.

Befolgen Sie bitte alle Anweisungen, die Sie von Ihrem Augenarzt vor und nach der Implantation der EVO ICL erhalten. Nehmen Sie alle verschriebenen Medikamente ein und planen Sie alle empfohlenen Nachuntersuchungen mit Ihrem Augenarzt, in der Regel jährlich nach der Heilung der EVO ICL-Operation. Kontaktieren Sie sofort Ihren Augenarzt, wenn bei Ihnen ein Problem auftreten sollte.

Das Material heißt Collamer®, ein Kollagen-Copolymer, das eine kleine Menge gereinigten Kollagens enthält, und ein patentrechtlich geschütztes Produkt von STAAR Surgical ist; der Rest besteht aus einem ähnlichen Material, das für weiche Kontaktlinsen verwendet wird. Das Material ist hoch biokompatibel (führt also zu keiner Reaktion im Inneren des Auges) und ist damit stabil verträglich. Außerdem enthält es einen UV-Lichtfilter.

Bevor die EVO ICL auf den Markt gebracht wurde, wurde sie umfassend erforscht und entwickelt. Bis heute wurden mehr als 3.000.000 Linsen weltweit verkauft. In einer Umfrage würden sich über 99,4 % der Patienten erneut für das Verfahren entscheiden. Die EVO ICL kann auf eine Erfolgsbilanz mit hervorragenden klinischen Ergebnissen zurückblicken.

Die EVO ICL ist dafür vorgesehen, ohne weitere Pflege an ihrem Platz zu verbleiben. Die EVO ICL kann jedoch bei Bedarf später durch einen Augenarzt aus Ihrem Auge entfernt werden. Wenn Ihr Arzt die EVO ICL entfernt, verlieren Sie den Vorteil Ihrer Sehkorrektur.

Nein, die EVO ICL sitzt hinter der Iris (Regenbogenhaut), wo sie für Sie und andere nicht sichtbar ist. Nur Ihr Augenarzt kann feststellen, dass eine Sehkorrektur stattgefunden hat.

Die EVO ICL ist nach der Implantation normalerweise nicht spürbar. Sie bindet sich an keinerlei Strukturen im Auge und bewegt sich auch nach der Implantation nicht mehr.

Die Implantation einer EVO ICL wird ambulant durchgeführt. Der Patient kann also nach der Behandlung am gleichen Tag wieder nach Hause. Das Verfahren selbst dauert höchstens 20–30 Minuten. Der Patient benötigt eine Person, die ihn nach der Implantation nach Hause fährt. Es wird ein leichtes, topisches oder lokalanästhetisches Betäubungsmittel verabreicht. Während oder nach dem Eingriff kommt es nur zu minimalen Beschwerden. Es können Augentropfen oder Medikamente verschrieben werden. In der Regel steht am Tag nach dem Eingriff ein Besuch bei Ihrem Augenarzt an.