Linsenimplantation
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Sicherheit & Präzision
Linsenimplantation mittels Femtosekundenlaser – klar sehen ohne Brille oder Kontaktlinsen
Chirurgische Korrektur der Fehl- oder Alterssichtigkeit mittels implantierbaren Kontaktlinsen (ICL), Intraokularlinsen (IOL), Add-on Linsen und dem Bioptics-Verfahren
Die Linsenimplantation ist eine bewährte Möglichkeit, Fehlsichtigkeiten dauerhaft zu korrigieren – ganz ohne Veränderung der Hornhaut. Sie eignet sich besonders für Menschen, bei denen eine Laserbehandlung nicht infrage kommt oder die sich eine reversible, hornhautschonende Alternative wünschen.
In den Augenklinik Westfalen unterliegen alle Eingriffe höchsten Qualitätsstandards. Regelmäßige Fortbildungen und jahrelange Erfahrung sorgen für größtmögliche Behandlungssicherheit.
Wir setzen auf moderne Linsentechnologien, präzise Diagnostik und eine individuelle Beratung, damit Sie sich sicher und gut informiert entscheiden können.
Inhaltsverzeichnis
Was ist eine Linsenimplantation?
Bei der Linsenimplantation wird eine hochwertige Kunstlinse im Auge eingesetzt, um Kurz‑, Weit‑ oder Stabsichtigkeit zu korrigieren. Je nach Verfahren bleibt die natürliche Linse erhalten oder wird ersetzt.
Der Eingriff ist minimalinvasiv, dauert meist nur wenige Minuten pro Auge und erfolgt ambulant. Ziel ist eine deutliche Verbesserung der Sehqualität – im Alltag, im Beruf und in der Freizeit.

Für wen ist eine Linsenimplantation geeignet?
Eine Linsenimplantation kann sinnvoll sein, wenn:
eine Laserbehandlung (z. B. LASIK) medizinisch nicht möglich ist
sehr hohe Fehlsichtigkeiten vorliegen
trockene Augen bestehen
eine langfristige Lösung ohne Hornhautveränderung gewünscht wird
erste altersbedingte Veränderungen der Linse auftreten
Ob diese Verfahren für Sie geeignet sind, klären wir im Rahmen einer ausführlichen Voruntersuchung.
Welche Verfahren der Linsenimplantation gibt es?

Refraktiver Linsenaustausch (IOL)
Hier wird die natürliche Linse durch eine Kunstlinse ersetzt – ähnlich wie bei einer Grauen‑Star‑Operation. Je nach Linsentyp kann auch die Alterssichtigkeit korrigiert werden. Dauerhafte Korrektur / keine spätere Graue‑Star‑OP mehr nötig / geeignet ab ca. 45–50 Jahren

Implantierbare Kontaktlinse (ICL)
Die ICL wird zusätzlich zur körpereigenen Linse eingesetzt. Sie ist besonders gut geeignet bei hoher Kurz‑ oder Weitsichtigkeit sowie bei Hornhautwerten, die ein Lasern ausschließen. Hornhaut bleibt unverändert / reversibel (Linse kann bei Bedarf entfernt werden) / sehr hohe Sehqualität

Add‑on‑Linsen
Add‑on‑Linsen werden zusätzlich zu bereits eingesetzten Linsen implantiert.
Ablauf der Behandlung
- Persönliche Beratung & Voruntersuchung
Umfassende Augenanalyse und ausführliches Gespräch über Wünsche, Erwartungen und Möglichkeiten. Individuelle Planung
Auswahl des optimalen Verfahrens und der passenden Linse.Der Eingriff
Ambulant, schmerzarm und in der Regel innerhalb von 7–15 Minuten pro Auge.Nachsorge
Regelmäßige Kontrollen sorgen für eine sichere Heilung und optimale Ergebnisse.
Ist der Eingriff schmerzhaft?
Die Linsenimplantation erfolgt unter lokaler Betäubung mit Augentropfen oder unter Vollnarkose. Schmerzen treten in der Regel nicht auf. Ein leichtes Druck‑ oder Fremdkörpergefühl nach dem Eingriff ist möglich, klingt jedoch meist schnell ab.
Risiken und Sicherheit
Wie jeder medizinische Eingriff ist auch die Linsenimplantation mit Risiken verbunden. Dank moderner Technik, langjähriger Erfahrung und sorgfältiger Voruntersuchung sind ernsthafte Komplikationen jedoch selten.
Wir besprechen mögliche Risiken offen und transparent, damit Sie eine fundierte Entscheidung treffen können.
Häufige Fragen (FAQ)
Wie schnell sehe ich nach der OP besser?
Oft bereits am nächsten Tag – die endgültige Sehqualität entwickelt sich innerhalb weniger Tage bis Wochen.
Wie lange hält das Ergebnis?
Die implantierten Linsen sind für eine dauerhafte Nutzung ausgelegt.
Kann ich danach auf Brille oder Kontaktlinsen verzichten?
In den meisten Fällen ja – abhängig von Ausgangswerten und Linsentyp.

