Katarakt-Nachbehandlung

Das operierte Auge wird mit einem Salbenverband abgedeckt, der jedoch bereits am nächsten Morgen entfernt wird. Bereits dann ist die Sicht klarer.

Über einen Zeitraum von drei bis vier Wochen müssen nach genauer Vorschrift antibiotische und entzündungshemmende Augentropfen angewendet werden. Das Auge wird in kurzen Abständen vom Augenarzt kontrolliert. Nach sechs bis acht Wochen ist es normalerweise komplett abgeheilt. Das zweite Auge kann jedoch bereits vorher operiert werden.

In den ersten Tagen nach der Operation sollten größere körperliche Anstrengungen und Sport vermieden werden. Auch auf Schwimmbad- oder Saunabesuche sollte zunächst verzichtet werden. Achten Sie beim Duschen und Waschen darauf, dass keine Seife in die Nähe des Auges gelangt. Auch Drücken und Reiben am operierten Auge sollten Sie auf jeden Fall unterlassen. Fernsehen können Sie sofort ohne Bedenken. Lesen sollten Sie jedoch in den ersten Tagen möglichst nicht so viel.

Ein sogenannter Nachstar ist nicht immer vermeidbar. Er tritt bei ca. 20-30% der Patienten nach einer Katarakt-Operation auf und ist keine Komplikation, sondern eine ganz normale Entwicklung. Die normalerweise klare, durchsichtige Linsenkapsel, die die Kunstlinse trägt, kann sich im Laufe der Zeit eintrüben, wodurch ein verschwommenes Sehen entsteht. Es kommt zu einer feinen Membranbildung, die man Nachstar nennt. Durch einen kleinen, ambulanten und völlig schmerzfreien Eingriff mit einem Laser (Neodym YAG-Laser) lässt sich diese Trübung schnell, unkompliziert und für immer beseitigen.

Schon 4 bis 6 Wochen nach der Katarakt-Operation kann im Normalfall die Brille angepasst werden.

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