Altersbedingte Makuladegeneration: Untersuchung / Behandlung bei DOmed

Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine Erkrankung der Augen, bei der es im Alter zu einer Erkrankung der Stelle des schärfsten Sehens (Makula) kommt. AMD kann zum Verlust der Sehkraft in der Mitte des Sehbereiches führen.

Formen der altersbedingten Makuladegeneration (AMD)

Es existieren zwei Formen der AMD, die trockene und die feuchte.

Trockene Makuladegeneration

Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) – trockene AMD: Untersuchung und Behandlung in Dortmund durch DOmed

Bei der trockene AMD kommt es zu kleinen Ablagerungen unter der Netzhaut. Der Krankheitsverlauf der trockenen AMD ist eher langsam, kann aber in die feuchte Form der AMD übergehen und dann schnell zur Erblindung führen. Symptome der Trockenen Makuladegeneration sind, dass das Lesen und Arbeiten schwerer wird, da die Sehschärfe im Zentrum des Blickfeldes langsam abnimmt.

Ein Medikament zur Behandlung der trockenen Form gibt es derzeit nicht. Aus diesem Grund empfehlen Augenärzte eine Prophylaxe mit bestimmten Nährstoffen und Vitaminen, wie Lutein, Zeaxantin, Omega-3-Fettsäuren etc.

Feuchte Makuladegeneration

Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) – feuchte AMD: Untersuchung und Behandlung in Dortmund durch DOmed

Bei der feuchten AMD wachsen krankhafte Blutgefäße in die Netzhaut ein. Die Wände der Blutgefäße werden undicht und es treten Flüssigkeit und Blut aus. Erste Symptome sind Schwierigkeiten beim Lesen. Da Buchstaben verschwimmen und das Sehen verzerrt wird. Das wichtigste Anzeichen ist, dass Linien verbogen erscheinen oder fehlen. Des weiteren taucht in der Mitte des Gesichtsfeldes ein dunkler Fleck auf, während der äußere Bereich erhalten bleibt.

Wie wird AMD diagnostiziert?

Altersbedingte Makuladegeneration (AMD): Diagnose verfahren Amsler Gitter Netz

Die Diagnose der AMD wird durch eine Untersuchung beim Augenarzt festgestellt. Neben aufwendigen und komplexen Geräten steht für die Früherkennung einer AMD ein einfaches Instrument zur Verfügung, das sogenannte Amsler-Gitter-Netz. Würde ein Patient der
AMD das Amsel-Gitter-Netz betrachten, so würde er die Linien um den schwarzen Punkt in der Mitte verbogen sehen und der Ganze mittlere Bereich wäre unscharf.

Die Untersuchung der Netzhaut mittels optischer Cohärenztomografie (OTC) eröffnet neue Möglichkeiten zur Früherkennung, Beurteilung und Verlaufskontrolle derartiger Veränderungen. Das OCT ist ein wichtiges diagnostisches Gerät und liefert Einblicke, die mit anderen Verfahren so nicht möglich sind. Dabei können kleinste Veränderungen und Auffälligkeiten in der Dicke der Netzhaut erfasst werden. 

Bei der Fluoreszenzangiografie (Farbstoffuntersuchung) handelt es sich um ein bildgebendes Verfahren, welches eine Beurteilung des Gefäßsystems am Augenhintergrund mittels eines injizierten Farbstoffs möglich macht. Mit diesem Verfahren wird eine feuchte bzw. stark fortgeschrittene AMD diagnostiziert.

Wie wird die AMD behandelt?

Zur Behandlung der feuchten AMD gibt es moderne Medikamente, wie die intravitrealen Injektionen, die den schnellen Krankheitsverlauf  aufhalten und in Einzelfällen sogar eine Verbesserung der zuvor verlorenen Sehkraft bewirken können.

Risikofaktoren einer Makuladegeneration sind Alter, Rauchen, Vererbung, Bluthochdruck, Sonnenlicht, ungesunde Ernährung usw.

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